EMIKO Silan® kann auch als Silierhilfsstoff für Silagen zur Verwendung in Biogasanlagen eingesetzt werden. Ein besonderer Vorteil ergibt sich für tierhaltende Betriebe, da die Silage sowohl für die Tiere als auch den Betrieb der Biogasanlage genutzt werden kann. Die Anlage von verschiedenen Silos und die Nutzung verschiedener Silierhilfsstoffe sind nicht nötig und die Gasausbeute kann gesteigert werden.

Einsätze in der Praxis haben gezeigt, dass die Gasausbeute von Silagen, die mit der EM®-Technologie siliert wurden, vergleichbar ist mit anderen Silierzusatzstoffen auf Basis von Milchsäurebakterien. Sie ist tendenziell höher als aus Silagen, die ohne Zusatz von Silierhilfsmitteln erzeugt wurden. Es sprechen daher folgende Fakten für die Nutzung von EMIKO Silan®:

  • Energieverluste durch Nacherwärmung werden wirksam unterdrückt
  • hoher Aufschlussgrad schwer aufspaltbarer Kohlenhydrate
  • hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • nur ein Produkt für verschiedene Silagen: für Tiere und Anlage

Erste Erfahrungen zeigen, dass die Schwefelwasserstoffproduktion in der Biogasanlage über konsequente Verwendung von Silagen, die mit original EM®-Technologie siliert wurden, verringert werden kann. Dies hat eine Schonung der gesamten Anlage und ihrer Bauteile sowie eine positive Auswirkung auf die Geruchsentwicklung zur Folge.

Auch Gülle aus Tierbeständen, die mit den EMIKO® Silagen gefüttert werden, bzw. bei deren Fütterung eines der EMIKO® Ergänzungsfuttermittel eingesetzt wird, kann für den Betrieb der Biogasanlage genutzt werden. Die Ausscheidungen der Tiere enthalten kaum Mikroorganismen, die Fäulnis in der Gülle begünstigen.
Wird original EM® (EMIKO® StableCare) konsequent auch zur Reinigung der Ställe und in den Güllekanälen (EMIKO® DungCare) genutzt, unterbleibt die Fäulnis der Gülle unter Umständen gänzlich.
-> Nährstoffe bleiben so in hohem Maße erhalten und können sich je nach Anlage positiv auf die Gasausbeute auswirken.

HINWEIS: Sie sollten EM®-Produkte nicht direkt in den Fermenter der Biogasanlage geben. Effektive Mikroorganismen unterdrücken Fäulnis und können die gewünschten mikrobiellen Abbauprozesse in der Anlage stören. Der Einsatz der EM®-Technologie zur Silagegewinnung bzw. im Güllesilo ist hingegen sehr sinnvoll.

Entwicklung von Clostridien unterbrechen

Biogasanlagen fördern aufgrund ihrer hohen Temperaturen während des Fäulnisprozesses die Vermehrung von Clostridien. In Gärresten verschiedener Anlagen werden regelmäßig Botulinumtoxin und die Sporen von Clostridium botulinum nachgewiesen.

Über den Einsatz von EMIKO Silan® als Silierhilfsmittel kann der Weg der Clostridien von der Biogasanlage über Acker- oder Wiesenflächen in das Tier und weiter zum Menschen weitestgehend unterbrochen werden. Die Vermehrung von Gärschädlingen, zu denen Clostridium botulinum zählt, wird durch original EMIKO Silan® wirksam unterdrückt. Lesen Sie hierzu auch unseren Blog-Beitrag Clostridien mit EM® bekämpfen.

Bodenfruchtbarkeit beachten

Das Substrat aus Biogasanlagen ist in der Regel gut pflanzenverträglich, doch fehlt ihr energiereiche organische Substanz, um das Bodenleben zu nähren und Humus aufzubauen. Der Anbau humuszehrender Pflanzen wie Mais führt langfristig zu stetig abnehmenden Humusgehalten in unseren Böden. Zwischenfrüchte, Untersaaten, Mist und andere organische Dünger können zusammen mit original EM® (EMIKO® SoilCare bzw. EMIKO® SoilCare Plus) das Bodenleben und die Gesundheit des Bodens erhalten und negative Aspekte der Biogas-Gülle ausgleichen.

Biogasanlage