Die extreme Trockenheit im vergangenen Jahr und auch in diesem Jahr hat dazu geführt, dass die Maisbestände keine oder nur wenige kümmernde Kolben gebildet haben – ein finanzielles Desaster für Milcherzeuger und Mäster. Was hilft, sind schnelle Reaktionszeiten und frühes Häckseln, um den Futterwert der Pflanze doch noch ins Silo zu bekommen. Trotz widriger Bedingungen können mit EMIKO Silan auf diese Weise noch gute Maissilagen erzeugt werden. Lesen Sie einige Hintergründe und die Tipps zum Vorgehen.

Wasser fehlte beim Fahnenschieben und Kolbenansatz

Vielerorts konnte der Mais im Frühjahr zunächst noch ausreichend Grünmasse bilden. Zum Zeitpunkt des Fahnenschiebens und beim Kolbenansatz fehlte allerdings bereits das nötige Wasser. Im weiteren Verlauf führte das dazu, dass in der Maisstange zwar Zucker vorhanden war, den die Pflanze jedoch nicht im Kolben als Stärke einlagern konnte.

Bei zu später Ernte hatte der Mais den Zucker bereits wieder in die Wurzeln verlagert. Damit war das Erntegut sehr arm an Energie, die in den Rationen anderweitig zu ergänzen war.

Früh Häckseln und Vorteile durch EMIKO Silan

Wer seinen Mais im vergangenen Jahr zeitig genug gehäckselt hatte, konnte zumindest die Nährwerte der Maispflanze retten. Allerdings mussten all diejenigen das Risiko der Nacherwärmung durch den hohen Zuckeranteil in der Silage in kauf nehmen. Nicht selten kam es zu starken Qualitätsverlusten.

EM Anwender haben sich bereits im vergangenen Jahr die Vorteile von EM in Form des Silierzusatzstoffes EMIKO Silan zunutze gemacht: Die enthaltenen Milchsäurekulturen reproduzieren sich auf Basis des Zuckers. Damit entsteht eine hochverdauliche Silage, die vor Nacherwärmung geschützt ist.
Wir empfehlen daher, zeitig zu häckseln und EMIKO Silan einzusetzen.

Anwendung und Aufwandmenge

Setzen Sie 0,8 Liter EMIKO Silan je Tonne Frischmasse beim Silomais ein. Eine gute Verteilung des Silan ist Grundvoraussetzung für das Gelingen, denn Bakterien haben keine eigene Mobilität. Weiterhin begünstigt eine hohe Verdichtung den Silierprozess, insbesondere bei zu erwartenden hohen Trockensubstanzgehalten.

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